Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen / FAQ

 

Hier finden Sie eine Auflistung häufig gestellter Fragen. Sollten Sie auf Ihre Frage trotzdem keine Antwort finden, nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf!

 

 

ÜBERSICHT


  • Für wen kann ich eine Mütze stricken?
  • Was muss ich bei der Herstellung einer Mütze beachten?
  • Sind gebrauchte  oder gekaufte industrielle Mützen auch erwünscht?
  • Ich beherrsche Stricken/Häkeln/Nähen noch nicht so gut, kann ich trotzdem mitmachen?
  • Kann ich mich auch anders einbringen?
  • Warum kommt es zu Haarausfall bei einer Chemotherapie?
  • Ich bin Betroffener und bin an einer Mütze aus dem Projekt interessiert, wie komme ich an eine?
  • Ist ein Einzelversand möglich?

 

 

Für wen kann ich eine Mütze stricken?

Mützen können für Erwachsene und Kinder gestrickt werden, für Männer und Frauen wie für Mädchen und Jungen! Zur Orientierung finden Sie eine Größentabelle auf dieser Homepage.

 

Was muss ich bei der Herstellung einer Mütze beachten?

Beim Anfertigen einer Mütze kommt es darauf an, dass das ausgesuchte Material hautsympathisch und gut waschbar ist. Beliebt sind Mützen aus Baumwolle oder Baumwollgemisch. Für die kalte Jahreszeit auch Wollgemische, die nicht kratzen und mit einer Superwash-Ausrüstung daherkommen. Informationen erhalten Sie dazu auf der Banderole des Wollknäuels bzw. bei Ihrem Stoffhändler. Die Waschbarkeit ist deshalb sehr von Bedeutung, weil es sich um immungeschwächte Patienten und Patientinnen handelt, für auch die Textilhygiene lebenswichtig ist. (Deshalb ist es auch nicht ratsam kleine Stofftiere oder Puppen für Kinder beizusteuern, da diese häufig schlecht waschbar sind bzw. die Kinder sie so lieb gewinnen, dass sie sich schwer zum Waschen davon trennen können.)

Beliebte Farben sind Braun, Schwarz, Grau, Beige und sonstige eher dezente Natürtöne.

Begehrt sind dünne, einfarbige Mützen, die wenig auffallen und eher schlicht sind. Die ansonsten sehr populären Boshi-Mützen werden oft als zu dick und zu bunt empfunden und werden eher gemieden.

 

Sind gebrauchte  oder gekaufte industrielle Mützen auch erwünscht?

Gebrauchte Mützen kann ich leider nicht annehmen. Sie würden die Botschaft der Wertschätzung nicht im Sinne der Projektidee transportieren und könnten in Zeiten von Krankheit zur Kränkung des Patienten führen. Gebrauchte Mützen können Sie daher lieber in die Altkleidersammlung geben. Bitte nicht an das Projekt senden. Das könnte falsch verstanden werden.

Industriell gefertigte Mützen passen ebenfalls nicht zur Projektidee, die die Handarbeit und Mühe eines handgearbeiteten Stückes in den Vordergrund stellt und die Wertschätzung des anderen in der Geste des Schenkens unterstreicht. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

 

Ich beherrsche Stricken/Häkeln/Nähen noch nicht so gut, kann ich trotzdem mitmachen?

Beim Anfertigen einer Mütze kommt es nicht darauf an, dass die Mütze ein perfektes Meisterstück geworden ist. Sofern sie tragbar ist und einem Menschen trotz kleiner Makel Freude bereiten könnte, ist sie mehr als willkommen! Es ist schließlich Handarbeit! Mit jeder weiteren Mütze werden die Fertigkeiten und die nächste Mütze besser!

 

Kann ich mich auch anders einbringen?

Ja, auch ein themenbezogenes Engagement anderer Art ist immer willkommen. Erklären Sie sich zum Beispiel bereit, Sponsoren für Wolle oder Stoffe zu finden oder agieren Sie selbst als Sponsor für Materialen. Machen Sie Mundpropaganda im Freundes- und Bekanntenkreis! Stellen Sie Anleitungen für Mützen oder Kopftücher zur Verfügung! Für andere Ideen können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen!

 

Warum kommt es zu Haarausfall bei einer Chemotherapie?

Nicht jeder  Patient einer Chemotherapie leidet unter Haarausfall. Wenn es jedoch zu dieser Nebenwirkung kommt, empfinden die Betroffenen es häufig als zusätzliche Belastung. Bei einer Chemotherapie werden Zytostatika ("Zellstopper") verabreicht, die die Zellteilung hemmen oder blockieren sollen. Das zielt vor allem auf Zellen mit einer hohen Teilungsaktivität wie die Krebszellen. Die Zytostatika greifen jedoch in den ganzen Organismus ein, weshalb  auch gesunde Zellen in ihrem Wachstum beeinträchtigt sein können: Körperzellen, die sich ebenfalls häufig erneuern und teilen (Zellen des Knochenmarks, die Zellen der Schleimhäute und Haut sowie die Zellen der Haarwurzeln). Jeder Mensch wird individuell therapiert (Dosis, Dauer, Art der Medikation) und reagiert darauf wiederum verschieden. Meist tritt der Haarausfall zwei bis vier Wochen später auf. Sind die Zytostatika im Körper wieder abgebaut, setzt bei den meisten Patienten das Haarwachstum wieder ein.

 

Ich bin Betroffener und bin an einer Mütze aus dem Projekt interessiert, wie komme ich an eine?

Das Projekt ist so konzeptioniert, dass die Verteilung über die Sammelboxen in den teilnehmenden Häusern erfolgt. Zu den teilnehmenden Krankenhäusern und Praxen gehören folgenede Institutionen:  
- die Onkologische Stationen C18/C19 des Johannes Wesling Klinikums Minden
- die Onkologische Praxis Minden-Lübbecke
- die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. (Sitz in Düsseldorf)
- das UniversitätsKrebszentrum Göttingen
- die Pädiatrische Onkologie am Klinikum Oldenburg (Station 262)
- das MVZ Onkologie Dr. Muth in Freising

Nach Vereinbarung ist auch eine Anprobe bei mir zuhause in Petershagen/NRW möglich, um Größe und Beschaffenheit nach den eigenen Wünschen auszusuchen. Da es sich bei jeder Mütze um ein Einzelstück handelt und die Maße nicht den industriellen Konfektionsgrößen entsprechen, ist eine Anprobe unverzichtbar.
 

Ist ein Einzelversand möglich?

Ein Einzelversand kann leider nicht erfolgen. Das Projekt ist eine Privatinitiative aus rein privaten Mitteln und verfügt über keine finanziellen und personellen Kapazitäten für einen Einzelversand. Mein persönliches Budget und meine zeitlichen Ressourcen sind leider begrenzt, da bereits die anfallenden Kosten für die Homepage, Verpackungsmaterial, Porto für den Sammelversand, Fahrtkosten, Präsentationsmaterial, Ausstattung mit Sammelboxen uvm. von mir getragen werden und die gesamte Organisation von mir in meiner Freizeit erledigt wird. Das ehrenamtliche Projekt Chemomütze schenkt Freude wird von mir alleine betreut und abgewickelt. Bitte haben Sie Verständnis, wenn ich den Rahmen des Projekts aus organisatorischen und finanziellen Gründen klein halten muss.

 

Sind Fragen unbeantwortet geblieben?

Bei offenen Fragen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf! Dazu können Sie mir gerne eine Email senden an info[at]chemomuetze.com oder Sie nutzen das Kontaktformular der Homepage!
 


 

                                                             Offene Fragen beim überregionalen Projekt "Chemomütze schenkt Freude" - Zentrum Petershagen, Minden, OWL - Ehrenamtliches Projekt zur Unterstützung krebskranker Menschen nach Chemotherapie und ihren Nebenwirkungen

 

 

 

 

 

 

 

 

"Die größten Ereignisse – das sind nicht unsre lautesten, sondern unsre stillsten Stunden." (Friedrich Nietzsche)

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